Tages Anzeiger
Konzertprogramm und CD "between silence"
Ruhige, tragende Tonfolge eines Saxophons, allein aber selbstbewusst vorwärts schreitend, die Stille aushorchend, im Lauf der Zeit auch ausbrechend, sich quirlig überschlagend: Zum Filmporträt der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, von Stephan Haupt, hat Peter Landis eine streckenweise ebenso schlichte wie suggestive Musik geschaffen ...
... Landis ist ein Lyriker, und gern arbeitet er daher auch mit dem Ämtler Dichter Ernst Schlatter zusammen. Keine Nur-Fingerfertigkeit, kein Powergehabe! Nichts Überflüssiges ist an seiner Musik. Die Bögen erheben sich in weiten Gesten und schwingen ruhig aus. Th. Meyer
Aargauer Zeitung
JAZZ Solo
Mit "Ventoso" reflektiert Peter Landis in 17 Miniaturen über das Bläserthema "Luft", in ausgetüftelten Arrangements von der Soloeinspielung bis zum vollmundigen Saxophonseptett, ein von A bis Z überzeugendes "Opus magnum". JS
Peter Landis: "Ventoso", P. La. 9901 (Plainisphare)
Neue Luzerner Zeitung
Jazz-CDs
"Music for Soprano-Tenor & Bass-Saxophones" nennt Peter Landis seine Solo-CD, auf der er die drei Instrumente in den unterschiedlichsten Kombinationen einsetzt und im Mehrspurverfahren übereinanderlegt. Was nach blosser Spielerei tönen könnte, stellt sich als ein ungemein formbewusstes und überzeugendes Werk heraus. "Ventoso" kommt als Statement eines Schaffens, das sich gleichermassen durch Virtuosität wie durch Emotionalität auszeichnet. Keine der 17 Kompositionen sie sind zwischen 22 Sekunden und 5:33 Minuten lang gerät zum blossen Fingerfertigkeits-Showdown. Stets sind Gestaltungskraft, dynamisches Empfinden und viel Sinn für das Melodische tonangebend. "Ventoso" ist eine Jazz-Scheibe, die deutlich über dem verbreiteten Mittelmass steht.
Peter Landis: "Ventoso", Plainisphare, 1999
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